Länder Aus welchen Ländern kommen fair gehandelte Produkte zu uns?
Statements Was sagen die Produzentinnen und Produzenten zum Fairen Handel?
Träume und Ziele Die Gründer des Fairen Handels erzählen, ob ihre Träume in Erfüllung gegangen sind.
Kritische Fragen Der Faire Handel ist nicht unumstritten. Auch unter Produzenten. Antworten auf aktuelle Fragen.
Realitäten vor Ort Warum ist Fairer Handel nötig? Es berichten Journalisten und Fachleute.
Aus Afrika Wussten Sie, dass Wupperthal in Südafrika liegt? Diese und viele weitere Infos über unsere Handelspartner finden Sie hier.
Aus Lateinamerika Mehr als Kaffee aus Nicaragua: Die meisten Handelspartner der GEPA finden sich in Lateinamerika.
Aus Asien Von Pakistan bis Indonesien arbeiten 48 Handelspartner aus 10 Ländern mit uns zusammen. 
Was wäre der Faire Handel ohne Bolga-Körbe? Der Klassiker aus Ghana hat eine lange Tradition und ist aus dem Sortiment nicht mehr wegzudenken. Und wieso wächst Tee in Wupperthal? Weil es im südafrikanischen Wupperthal eine Kooperative gibt, von der die GEPA in Wuppertal ihren Rooibos-Tee bezieht. Aber auch die kräftigen Kaffees, Kakao, Wein und Chutneys sind Produkte von afrikanischen Handelspartnern.
Die oft riesigen Genossenschaftsverbände in afrikanischen Ländern sind für die GEPA in der Zusammenarbeit immer wieder eine große Herausforderung. In den letzten Jahren hat die GEPA ihre Handelspartnerschaften in Afrika stetig ausgebaut. Mittlerweile ist die Zahl der Partner-Organisationen auf 33 gewachsen und verteilt sich auf 17 Länder (Stand 2010).
„Fairer Handel ist eine „Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte ProduzentInnen und ArbeiterInnen – insbesondere in den Ländern des Südens – leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Fair-Handels-Organisationen engagieren sich (gemeinsam mit den VerbraucherInnen) für die Unterstützung der ProduzentInnen, die Bewusstseinsbildung sowie die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels.“ (Definition der internationalen Dachorganisationen des Fairen Handels FLO e. V., WFTO und EFTA)
Ein Zusammenschluss von nicht geschlossener Mitgliederzahl mit dem Zweck, den Erwerb ihrer Mitglieder oder deren soziale oder kulturelle Belange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern. Im Fairen Handel sind viele Produzenten in Genossenschaften oder Kooperativen organisiert.
Wird im Fairen Handel gleichbedeutend mit Genossenschaft verwendet.
Produkte im Fairen Handel umfassen den Lebensmittelbereich, Bälle, Blumen, Baumwolle und das Kunsthandwerk. Für Letzteres gibt es bisher keine Zertifizierungsstandards von FLO e.V.. Importorganisationen, wie z.B. die GEPA greifen daher auf die Kriterien der WFTO oder auf eigene Kriterien zurück.
In Deutschland wird das Fairtrade-Siegel von TransFair e.V. vergeben. Der gemeinnützige Verein ist als nationale Siegelinitiative Mitglied von FLO e.V. Die Vergabe des Fairtrade-Siegels erfolgt auf der Grundlage von Lizenzverträgen. Das heißt, um Produkte mit dem Fairtrade-Siegel kennzeichnen und verkaufen zu dürfen, ist bei TransFair eine Lizenz zu erwerben. Bei jedem Verkauf eines besiegelten Produktes muss eine Lizenzgebühr an TransFair Deutschland bezahlt werden.
TransFair e.V. setzt sich dafür ein, weitere Partner und Unterstützer für den Fairen Handel durch Marketing-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit zu gewinnen.
Der Sitz von TransFair e.V. ist Köln.
Seit Mai 2011 führt TransFair e.V. das Organisations-Logo „FAIRTRADE“-Deutschland.

