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7. Was bedeuten Faire Preise für die Kakaobauern?

Kakao wird – wie Kaffee und Zucker – an der Börse gehandelt. Das Leben zahlreicher Kleinbauern in Afrika und Lateinamerika hängt am Kakaopreis auf dem Weltmarkt. Die Kleinproduzenten sind dem ständigen Auf und Ab besonders stark ausgeliefert. So können sie in Zeiten niedriger Preise nicht einmal mehr ihre Produktionskosten erwirtschaften.

Die GEPA zahlt ihren Partnern einen fairen Preis, der sich folgendermaßen zusammensetzt:

Garantierter Mindestpreis

Um unsere Partner gegenüber den starken Schwankungen auf dem Weltmarkt abzusichern, zahlen wir ihnen einen garantierten Mindestpreis. Zurzeit liegt er für eine Tonne konventionellen Kakao bei 2.000 US-Dollar. Hinzu kommen verschiedene Zuschläge:

Bio-Zuschlag

Für ökologischen Anbau bekommt die Genossenschaft weitere 300 US-Dollar pro Tonne.

Entwicklungs-Zuschlag

Für Entwicklungs- und Gemeinschaftsaufgaben kommt immer ein Aufschlag von 200 US-Dollar pro Tonne hinzu.

Qualitätszuschlag

Zusätzlich zahlt die GEPA ihren Partnern je nach Land und Handelspartner Qualitätszuschläge für exzellenten Bio-Kakao.

Liegt der Weltmarktpreis über dem garantierten Mindestpreis, zahlt die GEPA Weltmarktpreis plus Entwicklungszuschlag sowie Bio-, regionale und Qualitätszuschläge.

Wie die Genossenschaften die Mehrpreise des Fairen Handels verwenden, entscheiden die Bauern selbst. Meist wird ein Teil direkt an sie ausgezahlt, den Entwicklungszuschlag oder mehr investieren sie in soziale Projekte und/oder Infrastruktur wie Schulen, Weiterbildung, Frauenförderung, Straßen, Strom, Gesundheitsversorgung…

Beispiel Peru: Erfahren Sie mehr über die Kakaobäuerin Benancia Nasario Murga auf www.gepa.de

 

 

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GEPA - THE FAIR TRADE COMPANY
Hintergrundgrafik, die den Viewport komplett ausfüllt