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2. Wer wird GEPA-Handelspartner?

Die GEPA bekommt viele Anfragen von Produzenten, die ihre Produkte über die GEPA vermarkten möchten.
Zunächst gibt es eine gründliche Überprüfung innerhalb der GEPA.
Hierbei arbeiten verschiedene Abteilungen zusammen. Befragt wird auch der Fair Trade-Ausschuss als Fach-Gremium. Dieses Gremium besteht aus Mitarbeiter/-innen der GEPA, Vertreter/-innen der Gesellschafter und externen Fachleuten.Die Entscheidung für einen neuen Handelspartner hängt von verschiedenen Faktoren ab:
1. Erfüllt die Organisation die Voraussetzungen für eine Fair-Handels-Organisation oder ist sie auf gutem Weg dorthin?
Im Detail heißt das:

- Sind die Produzenten Mitglied bei der WFTO?
- Sind die Produzenten Fairtrade-zertifiziert?
- Sind die Produzenten über das EFTA-Monitoring-System erfasst?

2. Ist das Produkt über die Vertriebswege der GEPA in Deutschland vermarktbar und erfüllt es die notwendigen Qualitätskriterien?
Im Detail heißt das:

- Entspricht das Produkt den EU-Bestimmungen in Bezug auf Schadstoffe, Inhaltsstoffe, etc.?
- Ist die Organisation in der Lage, die Produkte exportfähig bereitzustellen?

Erst wenn die wichtigsten Kriterien erfüllt sind, besteht die Möglichkeit, dass ein Handelpartner seine Produkte an die GEPA verkaufen kann.
Die GEPA sucht bewusst neue Partner aus, die ohne Unterstützung eines Fair- Handels-Unternehmens wenig Chancen hätten, ihre Produkte zu vermarkten. Für den Partner ist diese Hilfe eine erhebliche Unterstützung, um sich zu entwickeln. Auch die Konsumenten gewinnen dabei:
Kaffee aus Nepal ist z.B. eine Rarität, gerade weil die Mengen für konventionelle Händler uninteressant sind und deswegen kaum vertrieben werden.

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GEPA - THE FAIR TRADE COMPANY
Hintergrundgrafik, die den Viewport komplett ausfüllt