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10. Fair gehandelter Kaffee - auch eine Frage des Geschmacks?

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten - über Qualität nicht. Hohe Qualitätsanforderungen wirken sich aber positiv auf den Geschmack aus.
Zwischen dem ersten fair gehandelten Solidaritätskaffee, dem berühmt-berüchtigten „Nicaragua-Kaffee“ und den heutigen hochwertigen Spitzenkaffees der GEPA liegen Welten. Über den so genannten „Nica-Kaffee“ wurde eine politische Botschaft transportiert. Das Produkt selbst war eher Nebensache.
Mittlerweile wird bereits bei den Handelspartnern der GEPA der Rohkaffee von den Experten der Genossenschaft geprüft und verarbeitet. Danach müssen alle Rohkaffees im GEPA-Kaffeelabor die hohen Qualitätsanforderungen erfüllen. Es werden Geruch, Farbe und Größe der Bohnen geprüft. Außerdem werden die Muster auf defekte Bohnen und die Restfeuchte untersucht. Im Geschmackstest entscheidet sich, ob der Kaffee die gewünschte Tassenqualität hat oder nicht.
GEPA-Kaffee wird grundsätzlich im traditionellen Verfahren 10 bis 16 Minuten schonend langzeitgeröstet. Auch das ist ein Qualitätsmerkmal:
je länger ein Kaffee geröstet wird, desto mehr Bitterstoffe und Säuren werden abgebaut.
So ist der Nica-Kaffee heute zwar immer noch politisch – aber eben auch ein Genuss.

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GEPA - THE FAIR TRADE COMPANY
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