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10. Was ist Naturland Fair?

Das Naturland Fair Zeichen auf der Verpackung eines Produkts belegt, dass ein Produkt nach den ökologischen Kriterien von Naturland angebaut und verarbeitet wurde, und außerdem fair gehandelt ist. Voraussetzung für die Fair-Zertifizierung ist eine gültige Naturland-Öko-Zertifizierung.

Sowohl ökologische als auch Fair-Handels-Kriterien werden in einem Arbeitsgang überprüft. Das spart Kosten und Zeit. Die Fair-Richtlinien basieren auf der Definition und der Charta des Fairen Handels der internationalen Dachorganisationen des Fairen Handels (Fairtrade International, WFTO und EFTA).

Dazu gehören faire Preise für die Bauern, die Zahlung einer Fair Prämie für Entwicklungsaufgaben sowie langfristige und verlässliche Handelsbeziehungen. Die Bauern, Verarbeiter und Händler werden zudem auf die Einhaltung von Sozialstandards, wie zum Beispiel Mitbestimmungsrecht und gesellschaftliches Engagement der Produzentengruppen überprüft.

Durch Naturland-Fair haben jetzt auch Bauern, Verarbeiter und Händler im Norden die Möglichkeit, sich nach Fair-Handels-Richtlinien zertifizieren zu lassen. Naturland unterscheidet in seinen Fair-Richtlinien zwischen Kriterien für sogenannte „benachteiligte Regionen“ und „OECD-Ländern“, d.h. Länder mit durchschnittlich höheren Lebensstandards.

Naturland fördert den Ökologischen Landbau weltweit und ist mit über 53.000 Bauern einer der größten ökologischen Anbauverbände.

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GEPA - THE FAIR TRADE COMPANY
Hintergrundgrafik, die den Viewport komplett ausfüllt